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Die E-Kawala als Beispiel
Mit etwas Einsatz kann man jeden Wunsch mit einer Kawala Flöte erfüllen. Die Produzierten Töne die ich hier darstellen werde sind anhand einer Kawala die im tiefsten Ton auf E gestimmt ist.
Somit würde die Reihenfolge der Töne E, Fis, G, A, H, C, D, e, fis, g, a, h, c, d, (e), (fis), (g) sein. Die letzten drei Noten sind in Klammern weil nicht jeder Spieler diese auch auf Anhieb produzieren kann. Erst nach vielem Üben eröffnen sich auch diese Noten.

Der Vorteil der Kawalaflöte ist, dass man relativ leicht darauf einen Ton produziert und der Übergang von der tiefen Stufe zur höheren eindeutig leichter ist, als bei der Nay. Ferner kann man mit der Kawala Flöte die Noten auch sehr leicht beeinflußen indem man versetzt ein paar tiefere Löcher mit schließt.
Solche Techniken muss aber jeder Spieler für sich selbst entwickeln, da jede Flöte ein Naturprodukt ist, und einen eigenen Charakter hat. Man ist gut beraten zuerst die Grundtöne zu lernen, bevor man loslegt um zu experementieren
Die tiefen Töne

- Das tiefste E erreicht man einfach indem alle Löcher geschlossen werden
darau
- Ein Fis wird erreicht indem man das letzte Loch öffnet. Will man ein F, so muss man den Winkel zum Mund reduzieren und das Loch nur bis zu hälfte schließen. Es ist aber auch kein Problem bei der Bestellung ein weiteres Loch zu erfragen um auch ein F problemlos zu produzieren. Ich rate dem aber ab, da es sinnvoller ist mehrere Flöten zu haben um das ganze Spektrum zu decken. Also eine auf C, eine auf D usw..
- Öffent man die letzten zwei Löcher hat man ein sauberes G.
- Nun ein A.
- Dann ein H. Die zwei gedeckten Löcher unten an der Kawala Flöte, dienen nur dazu, dass die Flöte nicht aus der Hand fällt, da man ansonsten die Kawala nur mit einer Hand im Griff hat. Man kann genauso gut ein oder zwei andere Löcher decken. Ich stütze die Kawala auch mit meinem kleinen Finger.
ACHTUNG: Nicht zu viele Löcher decken und sicherlich mindestens ein Loch hinter dem H-Loch freilassen, sonst wird der Ton tiefer!
- Nun ein D. Es gilt das gleiche Prinzip wie das H.
Die hohen Töne

- Wie in der Nay erreicht man den höheren Ton einfach durch schärferes blasen. Der erste Ton ist dann exakt eine Oktave höher als die selbe Haltung im tieferen Ton. Hier also das e.
- Dann fis
- Öffent man die letzten zwei Löcher hat man ein sauberes G.
- Nun ein A.
- Dann ein H.
- Nun ein D.
Die hohen Töne

- Zuletzt die höchsten Töne indem man noch etwas stärker und schärfer bläst. Bei den höchsten Tönen verhält sich jede Flöte in Zusammenhang mit dem Flötenspieler anders. Die folgenden Fingerpositionen sind daher nur als mögliches Exemplar zu betrachten.
Für ein hohes (e)
- Für ein hohes (fis)

Somit habe ich Ihnen einen ziemlich ausführlichen Einblick in das spielen des Instrumentes gegeben.
Auch hier bleibt mir nur noch zu sagen.
ÜBUNG macht den MEISTER!
Viel Spaß
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Bitte gehe nun diese Einführungskurse jeweils in der Reihenfolge durch:
- Nay oder Kawala Theoretisches, Mundstellung und Ton
- Die einzelnen Töne auf der Nay
- Die einzelnen Töne auf eine E-Kawala

© by marwan hassan ishaak@web.de
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