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Handwerk
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D A S R I C H T I G E H O L Z
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Für eine Quenaflöte braucht Ihr ein trockenes, dünnwändiges und hartes Bambusrohr. Ob es ein schwarzer, brauner oder weisser Bambus ist, spielt dabei keine große Rolle. Durchschnittlich sollte das Innendurchmesser ca. 1,7-2,1 cm und die Wanddicke ca. 3 mm sein.
Bambus ist ein schnellwachsender Gras. Die wichtigste Arbeit liegt im Trocknen und Lagern des Bambusrohres, was bei einigen Bambussorten bis zu Jahre dauern kann. Wenn der Bambus einmal Schimmel gefangen hat sollte man ihn nicht mehr nutzen.
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B E A R B E I T E N D E S R O H R E S
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Bambus hat Kammern, welche durch Membranen getrennt sind. Diese Membranen soll man durchstechen, denn sie werden nach dem trocknen verdammt hart. Und die Kanten in der Innenwand muß man glätten. Man kann mit einen langen Spiralbohrer den Bambus durchbohren und mit einer langen Raspel nacharbeiten.
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M U N D S T Ü C K B E A R B E I T E N
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Am Ende, vorteilshaft das Ende mit größerem Durchmesser, soll man mit einer Rundraspel die Einkerbung schleifen. Vorsicht ist angesagt damit man die Bambusschale nicht verdirbt. Daher sollte man beim Raspeln bestens nicht zurückziehen sondern nur von der Aussenseite nach Unten raspeln.
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Ü B E R A R B E I T U N G D E S M U N D S T Ü C K E S
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Die Einkerbung sollte eine Breite von ca. 7-9 mm und eine Tiefe ebenfalls von ca. 7-9 mm haben. Eine Stange oder ein alter Bohrer mit dem nötigen Durchmesser, kann man in ein Sandpapier legen und damit das Mundstück überarbeiten.
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U N D S O S I E H T E S A U S
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Das Mundstück, also die Einkerbung muss eine sehr scharfe Kante haben. Damit die Kante nicht abbricht und lange hält, kann man diese mit wenigen Tropfen Sofortkleber eintränken und nach 30 Minuten nachschleifen. Sofortkleber darf auf keinen Fall eingeatmet werden. Daher versichern, dass er absolut trocken ist.
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L Ö C H E R B O H R E N
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Das Bohren der Löcher in Bambus ist eine Kunst für sich. Man soll dafür spezielle Holzbohrer nutzen und erst an der Markierung vorbohren, bevor man den Bambus in die Hand nimmt und mit der anderen den AKKU-Schrauber um das Loch endgültig zu bohren. Es ist sinnvoll das Loch immer etwas kleiner als geplant zu bohren und es im nachhinein zu erweitern.
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N A C H B E A R B E I T E N D E R L Ö C H E R
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Die Löcher müssen nachbearbeitet werden. Insbesondere müßen sie eine glatte oberfläche bekommen. Ich nehme dazu ein Stück Sandpapier und rolle es zu ein Fingerhütchen und stecke es in Loch. Mit dem Daumen drinne drehe ich es ein zwei mal in und gegen die Uhrzeigerrichtung. Mit feinen Sandpapier kann man dann über die Flöte schleifen um die obere Seite der Löcher zu glätten.
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