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Spielen:
Quena spielen ist keine schwere Angelegenheit. Relativ schnell kann man einen Ton erzeugen und binnen wenigen Tagen ist der Klang auch sauber. Die Fingerhaltung mit 7 Löchern ist beinahe ein Kind...


Themen:
Tonerzeugung
Fingerhaltung
Töne spielen
Ornamente


Und so werden die Noten gespielt

Do Der tiefste Ton wird erzeugt indem man alle Löcher schließt. Wir nutzen die Tonleiter Do-Re-Mi, da diese unabhängig ist und wir sie auf jede andere Quena egal ob D, E, oder C anwenden können.



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Re Wie ihr sieht, ist die zweite Note in der Tonleiter dadurch erreicht indem man den Ringfinger hebt und das erste Loch öffnet.



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Mi Mit der dritten Note in der Tonleiter geht es genauso wie mit der zweiten Note, einfach ein weiteres Loch öffnen. In diesem Falle den Mittelfinger heben.



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Fa Auch hier muss man lediglich ein weiteres Loch öffnen. Allerdings würde dies möglichweise bedeuten, dass wir die Flöte nur noch mit der linken Hand halten. Das ist nicht besonders stabil! Daher sollte man mit dem kleinen Finger und Daumen, hier rechts und links von den geöffneten Löchern stützen. Wenns immernoch wackelt, kann man einen der gehobenen Finger auf die Flöte absetzen. Ich legen mein Mittelfinger direkt über dem zweiten Löch. Wenn ich es schließen muss, dann muss ich lediglich den Mittelfinger runterrutschen lassen.



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Sol Das Sol-Fingerloch wird mit dem Ringfinger der zweiten Hand geschlossen. Öffnet man dieses dann erzeugt man die fünfte Note in der Tonleiter. Hat man schon so viele Löcher geöffnet, dann kann man ohne spürbare Tondifferenz auch das unterste Loch mitschließen um einen besseren Griff zu bekommen.



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La Die sechste Note erzeugt man indem man alle Löcher öffnet bis auf das Daumenloch, welches in diesem Bild nicht zu erkennen ist und dem sechsten Loch. Von dem her kann man erkennen, dass man Stütztechniken dringend notwendig hat, damit die Flöte nicht aus der Hand fliegt. Auch hier schließe ich das letzte Loch, hier ganz rechts, mit, um die Flöte besser halten zu können.



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Si Die Haltung für die siebente Note ist wohl die Gemeinste. Denn wir erinnern uns, dass es ja auch ein Daumenloch gibt, welches verständlicherweise mit dem Daumen geschlossen ist. Das Loch liegt unmittelbar über dem sechsten Loch auf der anderen Seite der Flöte. Das bedeutet aber auch, dass der Daumen die Flöte nach oben drückt und somit das Mundstück uns leicht gegen die Nase stoßen kann. Um dies zu vermeiden lege ich meinen Mittelfinger der linken Hand, da ich mit dieser die oberen Löcher schließe, unmittelbar unter dem dazugehörigen Loch. Hier also unmittelbar unter dem fünften Loch.



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Do (2) Die achte Note kann man entweder erreichen indem man alle Löcher inclusiv dem Daumenlöch öffnet, oder indem man alle Noten bis auf das Daumenloch schließt und etwas schärfer bläst. Die letztere ist die bessere. Man kann auch alle Löcher inklusiv dem Daumenloch schließen und schärfer blasen. Und das ganze Spiel von vorne anfangen aber eben mit dem engeren Luftstrahl. Ihr solltet zuerst die erste Oktave meistern und danach die zweite üben.



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Si b Wenn wir alle Noten durchgespielt habe erkennen wir, dass wir in lediglich sieben verschiedene Noten haben die wir in zwei Oktaven spielen können, wobei die Basisnote noch einmal in der dritten Oktave leicht erreicht wird. Was ist aber wenn ich chromatisch, also die Zwischennoten, spielen will. Wir haben vom C bis zum C eigentlich 12 Noten: C, C#, D, D#, E, F, F#, G, G#, A, A#, H, C. Nun, die Zwischennoten kann auf mehrere Wege erreichen: 1) Den Ton, indem man den Anlegewinkel der Flöte zum Mund ändert. 2) Das Halbdecken von Löchern 3) Sondergriffe: So im Beispiel hier oben ist ein Si (alle oberen Löcher offen) zu ein Si b gewandelt indem man das dritte, vierte und fünfte Loch schließt. Das Prinzip ist versetzt untere Löcher zu schließen. Hier solltet ihr einfach etwas experimentieren bis jeder seine Griffe entdeckt hat.



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