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Spielen:
Quena spielen ist keine schwere Angelegenheit. Relativ schnell kann man einen Ton erzeugen und binnen wenigen Tagen ist der Klang auch sauber. Die Fingerhaltung mit 7 Löchern ist beinahe ein Kind...


Themen:
Tonerzeugung
Fingerhaltung
Töne spielen
Ornamente


Tonerzeugung

M U N D H A L T U N G 

Die Flöte sollte zwischen Kinn und ca. Mitte der Unterlippe angedrückt werden so, dass man einen geraden Strahl Luft direkt auf die Vibrierkant blasen kann. Man sollte unbedingt nicht in das Rohr blasen, aber auch nicht ganz ausserhalb. Man stelle sich vor, dass die Vibrierkant ein Messer ist, welches den ausgehenden Luftstrahl in der Mitte durchschneiden soll.

Den ersten Tonregister erzielt man indem man den Strahl in etwas so breit wie die Einkerbung bläst, den zweiten Tonregister (zweite Oktave) erreicht man auf zwei Wege.
1) Entweder man bläst starker und nimmt dabei in Kauf, dass der Ton erhöht ist.
2) Oder man bläst so, dass der Luftstrahl etwas schmaler wird, als würde man auf die Mitte der Vibrierkant blasen. So erzielt man die zweite Oktave bei gleicher Tonhöhe.


 

Erste Oktave Der Luftspalt zwischen den Lippen ist ein etwa so groß wie die Einkerbung der Quena



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In aller Regel gibt es minimale Differenzen zwischen der Stimmung der ersten Oktave und der zweiten. Dies ist natürlich und selbstverständlich. Wer auf diese Natur verzichten will, der soll sich ein elektronisches Keyboard kaufen. Allerdings kann man durch die Änderung des Anlegewinkels der Flöte den Ton biegen, also bis zu einer halben Note korrigieren.


 

Zweite Oktave Die Lippen etwas zusammenziehen und den Luftstrahl enger blasen als bei der ersten Oktave.



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